Team Rad am Ring

Botschafter auf zwei Rädern

Die Menschen hinter Rad am Ring sind mit Leidenschaft bei der Sache. Das gilt insbesondere für Holger Kremers, IT-Experte, Event-Moderator und seit 2016 auch Chef vom Team Rad am Ring. Er vereint alljährlich rund 10 Freunde von Rad am Ring zu einem Radrennteam.  Auf dem gemeinsamen Rennkalender stehen dann die Jedermann-Klassiker in Göttingen, Köln oder Münster und natürlich das 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Wenngleich Holger da wegen anderer Verpflichtungen passen muss. Dafür ist er dann beim 24h-Rennen in Kehlheim oder Zandvoort am Start.  Neben guttrainierten Beinen und guter Laune hat die Truppe auch immer alle Informationen rund um Rad am Ring mit im Gepäck. Unser Botschafter auf zwei Rädern freuen sich, wenn ihr sie ansprecht.

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103. Rund um Köln

De jröne Hölle zo Jaß in Kölle

Hallo Radsportfreunde,
die Saison ist im vollen Gange, die erste Grand Tour ist am vergangenen Sonntag in Italien zu Ende gegangen und zeitgleich wurde in Köln die mittlerweile 103. Auflage Rund um Köln gefeiert.
Dabei durfte unser Team natürlich nicht fehlen. Mit einem eigenen Stand auf der Expo und unserem Teamchef Holger Kremers als Sprachrohr wurde Rad am Ring in Köln bestens vertreten. Auch in diesem Jahr starteten wir wieder auf beiden Streckenvarianten. Die kurze Distanz überließen wir dieses Jahr unseren weiblichen Mitgliedern Caro und Julia, die Herren dagegen entschieden sich für eine extra Schleife durchs bergische Land. Um 9:30 Uhr ging es für Christian, Erik, Rainer, Sven und mich los. Aufgrund der geänderten Streckenführung ging es dieses Jahr über die Deutzer Brücke vorbei am Rheinpark und dem Mülheimerhafen durch Mülheim ins bergische Land. Nach den ersten hektischen Kilometern wurde es ruhiger und man fand sich in den Gruppen seines Leistungsvermögens wieder. Die Strecke war wie immer wunderschön, wenn diese gottverdammte Hitze nicht gewesen wäre.
Nach der eben erwähnten extra Schleife wurde es wieder etwas hektischer, da die Teilnehmer beider Distanzen nun zusammentrafen. Nach der Kopfsteinpflasterpassage am Bensbergerschloss zog das Tempo wie gewohnt nochmal an. Das änderte sich bis zum Zieleinlauf auch nicht mehr. Im Ziel sorgten „früh Sport“, Rennwurst und Obst dafür, dass durstige Kehlen gestillt und leere Mägen gefüllt wurden.
Auch dieses Jahr begleiteten wieder zahlreiche Stürze diese eigentlich schöne Veranstaltung. Unser Team blieb dieses Jahr leider auch nicht davon verschont. Unsere
Julia wurde auf dem letzten Kilometer in einen Sturz verwickelt und musste im Krankenhaus Ambulant versorgt werden. An dieser Stelle nochmal: „Gute Besserung!“
Trotz des negativen Beigeschmacks war die Veranstaltung wie die Jahre zuvor sehr gut organisiert. Die kritischen Punkte wurden durch Personen abgesichert ,die
Verpflegung nach dem Rennen war auch gut und das kölner Publikum hat dieses Event zu einer runden Sache gemacht.

Das war es mal wieder von mir, bis zum nächsten mal.

Gruß Andi

Circuit Cycling Nürburgring 2019

Wetter – Wetter – Wetter

Nicht nur die Grüne Hölle ist legendär sondern auch die Wetterkapriolen in der Eifel. Und so kommunizierten wir innerhalb des Teams die ganze Woche vor dem Event über die Entwicklung und die jeweilige Startstrategie. Der Teamchef sagte nur: „Zum Start wird das Wetter gut sein!“

Vor dem Start um 1715h regnet es zwar noch Katzen und Hunde, doch der Teamchef bleibt bei seinem Forecast: „Beim Start ist es trocken“! Das Starterfeld, wie auch das Team waren da noch skeptisch: von kurz-kurz bis Michelin-Mann mit Pelz war alles vorhanden. Bei den Temperaturen hatte ich mich dann doch für die lang-lang-Variante entschieden und aufgrund der Gefahr von Stürzen meinen Stahlrenner Baujahr 1993 mit Schutzblechen gewählt. Da die Langstrecke eher meine Disziplin ist wollte ich die Runden am Ringe genießen und als Trainingseinheit nutzen. Caro, die Andreasse, Philipp und Rainer waren auch angereist, um in den jeweiligen Kategorien das Team zu  vertreten. Um 1730h machten sich alle auf zum Vorstart und tatsächlich: der Regen stoppt, der Himmel reist auf und die Sonne lässt sich blicken! Gott fährt bestimmt auch gerne Rad… (und der Teamchef hat einen direkten Draht nach oben).

Die erste Runde war etwas heikel, da natürlich die Strecke selbst noch ordentlich nass war, jedoch mit jeder weiteren Runde wurden die Bedingungen immer besser. Zum Glück kam es zu keinen Stürzen, so dass ich mir sicher bin, dass jeder dieses tolle Event genossen hat. Die Organisation war perfekt und wurde auch von Dextro mit einer umfangreichen Darbietung des eigenen Portfolios zu spitzen Preisen unterstützt.

Wer aufgrund von H2O-Allergien das Rennen am Wochenende ausgelassen hatte, kann natürlich noch in den Genuss des Nürburgrings per Fahrrad während des Jahreshighlights „Rad am Ring“ kommen oder die einzelnen Termine zum Radtreff nutzen. Wir sind auf jeden Fall da und freuen uns auf euch!

Viele Grüße
Marc

Tour d’Energie 2019

Aus der Sicht von Andreas Regitz

Verletzungsbedingt hatte ich vor dem Start in Göttingen lediglich 601 Trainingskilometer im Jahre 2019 mit dem Rad aufzuweisen. Dementsprechend klar war mir dann auch die Auswahl der Strecke: Kurz!

Also rein in das neue Teamtrikot aus dem Hause René Rosa, Trinkflasche gefüllt mit mit Dextro Energy Iso fast und los geht’s! Ok, mit etwas gebremstem Schaum bin ich das Rennen schon angegangen. Mein Plan lautete daher: In der Spitzengruppe einsortieren, aber aus allem raushalten und schauen, wie lange ich das Tempo mitgehen kann. Gesagt, getan. Nach einer solch langen Rennpause war mir das Rennen zunächst etwas zu nervös. Dazu kam dann noch die Tatsache, dass die Strecke größtenteils noch feucht war und in Verbindung mit dem Blütenstaub, der sich in den vergangenen Wochen angesammelt hat, ein gewisses Risiko für Stürze bestand. Ich habe mich daher am taktisch unklugen letzten Zipfel der Spitzengruppe einsortiert. Dort hat man zwar den Vorteil eines guten Windschattens und ausreichend Platz, aber immer das latente Risiko, dass einer der vorausfahrenden den Anschluss verliert und man die Lücke wieder schließen muss. Daher mag ich diese Position eigentlich nicht so gern.

So kam es dann auch, dass ich nach mehreren erfolgreichen Kontern dann irgendwann auch an einer Kuppe diese wenigen aber entscheidenden Meter nicht mehr zufahren konnte, sodass ich das Feld ziehen lassen musste. Sei’s drum… So war ich dann am Hohen Hagen mehr oder weniger allein unterwegs und konnte so immerhin entspannt mein Tempo fahren. Nach der Abfahrt hat sich dann zum Glück eine kleinere Gruppe formiert, mit der ich dann ins Ziel gerollt bin. Am Ende Stand der 82. Platz der Gesamtwertung zu buche. Passt.

Viel schöner als das Ergebnis war es ohnehin die vielen bekannten Gesichter im Rahmen des GCC wiederzusehen.
Übrigens: mit mir am Start stand Caroline Pasedach, die ebenfalls die Kurzstrecke unter die Räder genommen hat und das Rennen zufrieden und sturzfrei beendet hat. Das war er, der Auftakt.
Nächster Halt: 11.05. am Nürburgring. Ich hoffe, wir sehen uns dort!

Euer Andreas