Hammerstimmung am Nürburgring! Auf Rekordkurs & Termin für 2027 steht
Deutsche Meister im Gravel gekürt, 24h-Rennen läuft und Rad am Ring ist bis 2031 gesichert!
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Nürburgring, 25.07.2026, Stand 17:00 Uhr
Hammerwetter, Hammerstimmung ... und ein neuer Event-Termin
Der Benzinpreis ist uns an diesem Wochenende egal, denn am Nürburgring zählt nur die Muskelkraft. Der Rennkurs in der Eifel steht wieder ganz im Zeichen des Radsports. Und die Teilnehmer des gestrigen Zeitfahrens sorgten gleich zum Auftakt von Rad am Ring 2026 für ordentlich Tempo. Auch am heutigen Samstag blieb die Tachonadel ganz weit rechts, als die Jedermänner und Gravelbiker auf die Strecke gingen – und außerdem der Startschuss zum Highlight von Rad am Ring fiel: dem 24h-Rennen durch die Grüne Hölle.
„Es ist schön zu sehen, dass sich die Veranstaltung zu einem echten Festival entwickelt. Die Expo ist größer und ich habe den Eindruck, dass mehr Leute durchlaufen. Gestern hatten wir zwei Stunden Musik auf der Bühne mit Radio RPR1.Live. Heute Abend wird ein DJ auf der Strecke auflegen. Die Stimmung ist super“, freut sich Cheforganisator Hanns-Martin Fraas.
Jedermann- und Gravel-Rennen
Am Samstag macht Rad am Ring seit jeher dem Rennasphalt des Nürburgrings alle Ehre: Es ist Race Time – und zwar auf Asphalt und Schotter. Über 75 und 150 Kilometer jagten die Jedermänner über Grand-Prix-Strecke und Nordschleife und sammelten dabei knapp 1.700 beziehungsweise rund 3.400 Höhenmeter.
Bei den Gravel Races über 50, 100 und 125 Kilometer – einer Disziplin, die erst letztes Jahr Premiere feierte – wurden sogar die Deutschen Meister (m/w) gekürt. Den Titel holte sich bei den Herren über 125 Kilometer Emil Herzog in 3:53:15 Stunden. Bei den Damen kürte sich Ronja Eibl über 100 Kilometer in 3:36:29 Stunden zur Gravel-Königin. „Die Stimmung beim Start war überwältigend. Jede Menge Publikum, tausende Radfahrer und über 30 Minuten Warm-up“, schwärmt Hanns-Martin Fraas.
Exzellente Buchungs- und Teilnehmerzahlen
Generell erfreuten sich beide Rennen großer Beliebtheit mit mehr als 2.100 Teilnehmenden in den Jedermann-Rennen und über 600 in den Gravel Races. Und auch die Kids Races und das entspannte Tourenradeln ohne Zeitnahme für alle Fahrradtypen, die den Samstag eröffneten, waren aus- beziehungsweise gut gebucht. „Wir haben Hammerwetter und ein sehr hochwertiges Fahrerfeld bei der Deutschen Meisterschaft. Es gab ein paar Stürze auf der ersten Gravelrunde, aber alles in allem läuft es rund und wir sind sehr zufrieden“, sagt Hanns-Martin Fraas und prognostiziert: „Aktuell sind es 11.902 Teilnehmer, allein mehr als 6.340 bei den 24h-Rennen und nur 46 weniger als letztes Jahr gesamt. Morgen beim Bundesliga-Rennen kommen noch ein paar dazu und wahrscheinlich wird es beim Tourenfahren am Sonntag noch Nachmeldungen geben.“ Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass es mit über 12.000 Ring-Radelnden einen neuen Teilnehmerrekord gibt.
Termin für 2027 ist gesichert – und die Zukunft des Festivals auch
Wann der nächstes Jahr gebrochen werden könnte, steht übrigens auch schon fest, es gibt bereits einen Termin für Rad am Ring 2027: vom 23. bis 25. Juli. Und der Geschäftsführer der Nürburgring GmbH, Ingo Böder, hat verkündet, dass wir unseren gemeinsamen Vertrag verlängert haben. Das Radsportfestival in der Grünen Hölle ist also bis 2031 gesichert!
Unabhängig von Zahlen und Fristen ist eines jedoch gewiss: Auf dem Nürburgring wird weiterhin ein riesiges, buntes Radsportfest gefeiert, auch und vor allem, wenn am morgigen Sonntag die 24h-Einzel- und Teamfahrer ins Ziel rollen. Die werden ab 12:15 Uhr im Ziel erwartet, die Sieger des Bundesliga-Rennens gegen 15:38 Uhr. „Organisatorisch liegt bereits das Meiste hinter uns und ich kann mich an dieser Stelle nur bei allen Mitstreitern, Helfern und Dienstleistern für ihren Einsatz und ihr Engagement bedanken. Das hat Rad am Ring schon die letzten Jahre geprägt, und das konnten wir, glaube ich, auch dieses Mal wieder zeigen“, zieht Hanns-Martin Fraas eine erste Zwischenbilanz.
Live-Tracking und Ergebnisse
Wer die Ereignisse am Nürburgring von zu Hause oder den Redaktionsräumen aus aktuell mitverfolgen möchte, kann dies über unsere sehr aktiv befüllten Social-Media-Kanäle tun, über Live-Tracking oder den Radio-Stream von RPR.
Die Ergebnisse (Podium) der Jedermann-Rennen vom 25. Juli 2026 im Überblick*:
Herren über 75 km
1. Platz: Paul Weuster (GER) in 1:57:05 Std.
2. Platz: Thomas Pfeffer (GER) in 1:57:24 Std.
3. Platz: Dino Moll (GER) in 2:00:02 Std.
Damen über 75 km
1. Platz: Carmen Burmeister (GER) in 2:16:18 Std.
2. Platz: Judith Kalinowski (GER) in 2:23:13 Std.
3. Platz: Annika Oettinger (GER) in 2:23:01 Std.
Herren über 150 km
1. Platz: Florian Christ (GER) in 3:54:38 Std.
2. Platz: Florian Heidenwag (GER) in 3:54:39 Std.
3. Platz: Tim Jäger (GER) in 3:54:40 Std.
Damen über 150 km
1. Platz: Ils van der Moeren (BEL) in 4:27:04 Std.
Das 150-Kilometer-Rennen war bei Redaktionsschluss noch in vollem Gange. Dessen komplette Ergebnisse sowie alle anderen gibt es hier.
Die Ergebnisse (Podium) der Gravel Races vom 25. Juli 2026 im Überblick*:
Herren über 50 km
1. Platz: Niclas Zimmer (GER) in 1:52:27 Std.
2. Platz: Joscha Weber (GER) in 1:53:24 Std.
3. Platz: Oliver Arnold (GER) in 1:53:25 Std.
Damen über 50 km
1. Platz: Wilma Kost (GER) in 2:12:41 Std.
2. Platz: Annika Maul (GER) in 2:23:16 Std.
3. Platz: Julia Schwenk (GER) in 2:25:09 Std.
Herren über 100 km
1. Platz: Michael Holland (AUT) in 3:28:10 Std.
2. Platz: Martin Rauscher (AUT) in 3:49:53 Std.
3. Platz: Kilian Dilger (GER) in 3:58:54 Std.
Damen über 100 km
1. Platz: Ronja Eibl (GER) in 3:36:29 Std.
2. Platz: Nele Laing (GER) in 3:36:32 Std.
3. Platz: Lia Schrievers (GER) in 3:43:12 Std.
Herren über 125 km
1. Platz: Emil Herzog (GER) in 3:53:15 Std.
2. Platz: Hannes Riegger (GER) in 3:58:25 Std.
3. Platz: Paul Voß (GER) in 3:59:28 Std.
Die kompletten Ergebnisse der Gravel-Rennen sowie alle anderen gibt es hier.
Die Eifel zeigt ein Herz für den Radsport. Bisher herrscht bei Rad am Ring 2026 bestes Wetter mit sonnigen bis zu 25 Grad Celsius. Optimale Bedingungen für alle Disziplinen und insbesondere diejenige, die am längsten auf der Strecke sein werden: beim Highlight des Radsportevents am Nürburgring, dem 24-Stunden-Rennen für Rennradfahrer in 2er-, 4er- und 8er-Teams oder als Einzelstarter. Die Strecke führt sowohl über die moderne Grand-Prix-Strecke als auch über die legendäre Nordschleife. Die Teamquartiere befinden sich direkt an der Rennstrecke und in der Boxengasse, sodass eine einzigartige Atmosphäre entsteht.
*Ohne Gewähr. Stand Samstag, 25.7.26, 16:50 Uhr
Über Rad am Ring
Rad am Ring findet seit 2003 auf dem Nürburgring statt. Die Strecke führt sowohl durch die hochmoderne Formel-1-Arena als auch über die legendäre Nordschleife. Kernstück sind die 24-Stunden-Rennen auf dem verkehrsfreien, teilweise beleuchteten Rennkurs und mit Teamquartieren in der Boxengasse und entlang der Rennstrecke. Seit 2018 bietet Rad am Ring unter dem Motto „Fahrspaß für alle“ auch Tourenfahren ohne Wettbewerbscharakter an, seit vergangenem Jahr gibt es zudem ein Gravel Race über drei Distanzen. Dieses Jahr ist Rad am Ring Austragungsort für die Deutsche Meisterschaft Gravel.
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