Grande Finale am Nürburgring
Ergebnisse der 24h-Rennen und vorläufiges Fazit.
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Nürburgring, 26.07.2026, Stand 15:00 Uhr
Rad am Ring: Großes Finale auf dem Nürburgring
„Der Wettergott muss Radfahrer sein. Es gab Sonne bis zur Zieleinfahrt um 12:15 Uhr“, jubelt Chef-Organisator Hanns-Martin Fraas über Rad am Ring 2026. Der Nürburgring ist aber anscheinend nicht nur den Göttern sympathisch, sondern auch den Radsportfans: Zeitfahren, Jedermann- und Gravel Races, Tourenfahren, Kids Race, Bundesligarennen und das 24h-Rennen zogen insgesamt 12.152 Teilnehmende an den Rennkurs in der Eifel – und damit so viele wie noch nie.
Radfahren rund um die Uhr
„Nach einem durch und durch beeindruckenden Samstag ging es ruhig in die Nacht. Höhepunkt war in jeder Beziehung die Hohe Acht, wo der DJ die Nacht zum Tag gemacht hat. Es war ein großes Radsportfest, wo sich die 6.344 Teilnehmer zu Recht selbst gefeiert haben. Beim Zieleinlauf, der rund eine Stunde fünfzehn gedauert hat, habe ich vorwiegend in glückliche, manchmal ein bisschen geschaffte, Gesichert geschaut“, resümiert Organisations-Chef Hanns-Martin Fraas das Ende der Paradedisziplin von Rad am Ring: das 24h-Rennen solo, im 2er-, 4er- oder 8er-Team, das erneut durch Mannschaftsgeist, Fairness und Disziplin glänzte, auch wenn „bei einer aus meiner Sicht absolut großartigen Veranstaltung immer der Wehmutstropfen Stürze bleibt. Wir hatten dieses Jahr zwar deutlich weniger als sonst, dafür leider aber fünf schwere. Wir hoffen das die Verunfallten schnell wieder auf die Beine kommen“, so Hanns-Martin Fraas.
Der Lauf der Rad-Bundesliga am Nürburgring endete mit der Sprintankunft einer kleinen Ausreißegruppe von fünf Fahrern, die Mil Morang (LUX) vom Team Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur vor Jermaine Zemke (GER) vom Team Rembe/rad-net und Timo Behrens (GER) in 2:45:05 Stunden gewann. Darauf folgte eine weitere Ausreißergruppe, bevor das Hauptfeld ins Ziel kam.
Mit dem Bundesliga-Rennen verabschiedet sich die Radsport-Community am heutigen Sonntag von der Grünen Hölle. „Jeder ist bei Rad am Ring eine Form von Sieger. Es ist alles nochmal ein bisschen großartiger geworden und wir freuen uns, vom 23. bis 25. Juli 2027 an den Nürburgring zurückzukehren“, kündigt Hanns-Martin Fraas an.
Die Ergebnisse der 24h-Rennen | Stand: 26.7.26, 15 Uhr
In der Kategorie Einzelfahrer Rennrad radelte Simon Vitzthum (SUI) von 24together mit 28 Runden in 23:55:18 Stunden die meisten Runden. Paul Fleck (GER) von der RSG Hannover brauchte für die gleiche Rundenzahl 24:31:43 Stunden. Mit 26 Runden platzierte sich Lion Trommer (GER) von Radsport Ganser/R.C. Sturmvogel MH auf Platz drei.
Bei den Frauen holte sich mit 21 Runden in 23:46:28 Stunden Jael Kahler (GER) den Sieg. Dahinter folgten Petra Demmer (GER) von pwrd by Canyon mit 21 Runden in 24:20:47 Stunden und Manu Weber (SUI) mit 20 Runden.
Bei den 2er-Teams Herren umrundete WattGehtAb? (SUI) den Ring am häufigsten, und zwar 31-mal. Mit 30 Runden in 23:49:28 Stunden setze sich das Reboots Bike Team 1 (GER) dahinter, vor Örebrocyklisterna rule 4 (SWE) mit ebenfalls 30 Runden in 24:05:59 Stunden.
Die 2er-Damenwertung gewannen Übersee-Watt 2 (GER) mit 26 Runden in 23:51:36 Stunden. Auf Platz zwei und drei fuhren Fahrrad XXL Walcher Racing Dream (GER) mit ebenfalls 26 Runden in 24:07:30 Stunden und die Paul Lange Cycling Crew Girls (GER), die für 26 Runden 24:41:47 Stunden benötigten.
In der 4er-Team-Wertung der Herren fuhr das Team Strassacker/Benotti (GER) mit 34 Runden am öftesten um den Ring. Mit nur einer Runde weniger platzierten sich die Asphaltcowboys X RTS Electronic (GER) dahinter. Das Podium komplett machte bike-components x CycleZirkus (GER) mit 32 Runden.
Mit 29 Runden erkämpften sich die Wahoo Women (GER) den ersten Platz in der Damen-4er-Wertung. Dahinter finishten die 24together Queens (SUI) und die Mallorca Chicas (GER) mit jeweils 28 Runden in 24:08:49 bzw. 24:25:00 Stunden.
Ordentlich Kilometer gesammelt haben auch die 8er-Teams. Bei den Herren hatte RH77 Ledschends Factory Racing (AUT) mit 34 Runden in 24:00:48 Stunden die Reifen vorn. AVIA II (GER) und AVIA I (GER) fuhren ebenso viele Runden in 24:38:09 und 24:38:10 Stunden – das reichte satt für die Plätze zwei und drei.
Bei den Damen im 8er-Team umrundeten die AVIA Frauen (GER) den Ring 26-mal. Das bedeutete den Sieg in dieser Kategorie. Dahinter platzierte sich das Team Hübel Bonn II (GER) mit 24 Runden und Sweco Fast & Female (GER) mit zwei Runden weniger.
Die kompletten Ergebnisse des 24h-Rennens sowie aller anderen Disziplinen der vergangenen zweieinhalb Tage, gibt es hier.
Die Ergebnisse des Bundesligarennens gibt es hier.
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